Neue Freiheiten: die Schlüsselübergabe

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg in eine neue Zukunft ist die Schlüsselübergabe. Ob es sich um eine neue Wohnung oder das Antreten einer neuen Arbeit handelt: Der Moment der Schlüsselübergabe ist immer einer mit Symbolcharakter. Bei aller Freude und Motivation aber sollte nicht vergessen werden, dass es auch nach der Schlüsselübergabe noch einiges zu berücksichtigen gilt, was die Schlüssel betrifft.

 

Neue Freiheiten: die Schlüsselübergabe

Schlüsselübergabe – nicht nur in den eigenen vier Wänden

Home Sweet Home

Klar, am ehesten denkt man bei der Schlüsselübergabe an die eigene Wohnung. Wurde die Traumwohnung erst einmal gefunden und vertraglich zugesichert, steht nichts mehr im Wege, endlich den ersehnten Schlüsselbund in Empfang zu nehmen. Fortan haben Sie und Ihre Lieben jederzeit Zutritt.

Letzteres ist zumindest der Idealfall. Aber möglicherweise reichen die Schlüssel nach der Schlüsselübergabe nicht aus. Beispielsweise, wenn mehr Bewohner einziehen, als Schlüssel vorhanden sind. Evtl. soll auch eine nahestehende Person oder eine regelmäßig in der Wohnung arbeitende Reinigungskraft einen separaten Schlüssel bekommen.

So kann es passieren, dass trotz Schlüsselübergabe zusätzliche Schlüssel nachgemacht werden müssen. Gibt es darüber hinaus weitere Zugänge? Ggf. müssen auch Orte wie eine Garage oder ein Geräteschuppen erreicht werden, sodass weitere Schlüssel nachzumachen sind.

Eine neue Arbeit

Der große Tag ist da: Die Jobsuche war erfolgreich, die Tinte auf dem Vertrag ist getrocknet, die neue Arbeit kann angetreten werden. Auch hier findet eine Schlüsselübergabe statt, um dem neuen Mitarbeiter gemäß seinen Berechtigungen die Möglichkeit zu geben, sich frei am neuen Arbeitsplatz zu bewegen. Der Zutritt zum Firmengebäude ist dabei nur einer von möglicherweise mehreren Schlüsseln, die er bei der Schlüsselübergabe erhält. Die eigene Bürotür, die Schranke zum Firmenparkplatz und manchmal auch die Genehmigung, den Aufzug zu nutzen – all diese Schlüssel könnten übergeben werden.

 

Die Schlüssel immer im Blick

Bei einer Schlüsselübergabe werden nicht nur Schlüssel übergeben, sondern auch Vertrauen. Doch auch, wenn man noch so akribisch auf seine Schlüssel achtet, kann es vorkommen, dass nach der Schlüsselübergabe mal ein Schlüssel verloren geht.

Der Wohnungsschlüssel ist weg

Auch, wenn der Verlust des Wohnungsschlüssels zumeist weniger dramatisch ist als der eines Firmenschlüssels, so zieht er neben dem berechtigten Ärger auch einiges an Aufwand nach sich. Immerhin ist man schnell wieder in der Wohnung, wenn bspw. ein bei nahestehenden Menschen verwahrter Schlüssel vorhanden ist oder man den Schlüsseldienst hat kommen lassen müssen. Dennoch bleibt das unbehagliche Gefühl, dass sozusagen eine „unfreiwillige Schlüsselübergabe“ stattfand, da eine fremde Person einen Ihrer Schlüssel haben könnte.

Hinzu kommt: Der Vermieter oder die Hausverwaltung müssen über den Verlust in Kenntnis gesetzt werden. Spätestens bei der Schlüsselübergabe zum Auszug würde man zugeben müssen, dass ein Schlüssel fehlt. Dies macht man besser sofort. Zwar müssen voraussichtlich Zylinder und die damit verbundenen Schlüssel ausgetauscht werden, was Kosten verursacht, aber auf diese Weise ist schneller wieder Vertrauen hergestellt und man fühlt sich vor allem auch wieder sicherer.

Auch im Betrieb kann es vorkommen, dass bei der Schlüsselübergabe zugeteilte Schlüssel einmal verloren gehen. Dies ist meistens deutlich ärgerlicher und aufwendiger als im privaten Bereich. Nicht nur, weil ein deutlich erhöhtes Sicherheitslevel besteht, sondern auch, weil deutlich mehr Leute Zugang zu den Räumlichkeiten haben, was den Aufwand und die Kosten erhöht, wenn neue Zylinder und Schlüssel installiert werden müssen, was wiederum erneute Schlüsselübergaben nötig machen würde.

 

Der Firmenschlüssel ist verloren gegangen

Digitale Schließtechnik statt analoger Schlüsselübergabe

Eine gute und sinnvolle Investition kann helfen, Probleme wie Schlüsselverlust der Vergangenheit angehören zu lassen. Mit dem digitalen Schließsystem von SimonsVoss können alle Zutrittsberechtigungen einer Person in einem einzigen Transponder zusammengefasst werden. Sollte dieser nach der „Schlüsselübergabe“, die im engeren Sinne hier keine mehr ist, einmal verloren gehen, ist dies auch kein Problem, denn er kann ganz einfach in der Anlage gesperrt werden.