Sichere Zutrittssysteme für Pharmaunternehmen

Arzneien müssen sicher sein. Was in Zusammenhang mit der Anwendung gilt, beginnt bei Arzneimitteln und Pharmaprodukten bereits weit früher. Schon von Beginn des Prozesses an müssen Pharmaunternehmen die Arzneimittelherstellung so sicher wie möglich gestalten, denn – so besagen es auch die Leitlinien der „Guten Herstellungspraxis“ (GMP = „good manufacturing practice), auf die später noch ausführlich eingegangen wird – die Qualität darf nicht erst hinterher überprüft werden.

Elementar ist in der Herstellung stets eine sterile Umgebung, sowohl in der Wirkstoffentwicklung als auch bei der Medikamentenherstellung. Für diese ist es wichtig, dass der Zutritt zu den entsprechenden Räumlichkeiten strikt geregelt ist, um die Gefahr von Kontaminationen gering zu halten, zudem muss die sterile Umgebung auch regelmäßig aufs Neue gereinigt werden. Eine große Herausforderung also, die auch für die Zutrittskontrolle gilt, die im komplexen Geschehen eine wichtige Rolle spielt.

"Jedes Jahr werden etwa 800.000 Schlüssel verloren!"

Dagegen können Sie etwas tun. Am besten digital!


Das System 3060 – für einen schlüssellosen Zutritt 

Die Anforderungen:

  • Strikte Handhabung der Zutrittsberechtigungen
  • Protokollierung der Prozesse
  • Wahrung höchster Hygienestandards

Aus Sicherheitsgründen ist jederzeit ein sehr hoher Hygienestandard einzuhalten. Um Prozesse nachvollziehen zu können und die Produktion zu dokumentieren, ist es im Sinne der GMP zudem wichtig, dass das Geschehen protokolliert wird. Wie auch die strikte Vergabe der Zutrittsberechtigungen dient dies ebenfalls der Sicherheit.

Der Zutritt zu Produktionsstätten sollte zudem möglichst frühzeitig geregelt werden. In diesem Sinne ist es nützlich, nicht nur zu schauen, wer eigentlich welche Gebäude und Räumlichkeiten betreten darf, sondern bereits bei der Zufahrt zu Orten der pharmazeutischen Industrie zu schauen, wer Parkplätze bzw. -häuser eigentlich nutzen darf

Unsere Lösung:

Die smarte Zutrittskontrolle mit dem System 3060

  • Zutrittssteuerung mit automatisierter Dokumentation
  • Automatische Prozesse und Qualitätssicherung durch Protokollierung
  • Besonderer Schutz von sensiblen Bereichen#
  • Abschreckende Wirkung sorgt passiv für Sicherheit
  • Niedrige Kosten durch Nachhaltigkeit, Langlebigkeit, minimalen Stromverbrauch uvm. bei hoher Effizienz

Elektronische Schließanlagen in der Pharmaindustrie

Ihre Möglichkeiten

Keine Angst mehr vor Schlüsselverlust
 

  • Der Facility Manager kann Ersatztransponder erstellen
  • Der Mitarbeiter kann sie abholen und direkt nutzen
  • Automatische Sperrung des verlorenen Transponders

Tür mit Door Monitoring
 

  • Sensible Räume mit kabelloser Online-Türüberwachung
  • Ob offen, geschlossen, verriegelt oder zu lange offenstehend: Türzustände werden protokolliert und ggf. auch gemeldet
  • Sicherheitspersonal wird bei kritischen Ereignissen alarmiert

Flur mit Schutzfunktion​​​​​​

  • Zentrale Auslösung von Schutzfunktionen wie Notfreischaltung
  • Bei Brandalarm/Notruf Freischaltung von Türen (z.B. in einer Paniksituation)
  • Deaktivierung sämtlicher Schließungen

Schutz vor Diebstahl

  • Besonders schutzwürdige Bereiche stets sicher verschlossen
  • Weder hohe Kosten noch Sicherheitsprobleme bei Schlüsselverlust oder -diebstahl
  • Schnelle Sperrung und Neuprogrammierung verlorener Identifikationsmedien

Personal
 

  • Unterschiedliche Zutrittsberechtigungen für unterschiedliche Personengruppen
  • Zutritt zu Räumen lässt sich auch zeitabhängig steuern
  • Nur ein Transponder statt eines großen Schlüsselbunds

FacilityManagement​​​​​​

  • Alle System 3060-Komponenten mit der Locking Management Software zentral einrichten und managen
  • Auch über mehrere Gebäude und Standorte möglich
  • Umfangreiches Berichtswesen und zeitgesteuerte Berechtigungen unterstützen das Facility Management

Sicherheitsschränke​​​​​​

 

  • Arzneischränke lassen sich separat vor unbefugtem Öffnen schützen
  • Mit speziellen digitalen Schubstangen- und Möbelschlössern
  • Schließvorgänge werden auf Wunsch protokolliert

Schranken

 

  • Zufahrtsberechtigungen und Genehmigungen sind mit im Schließmedium
  • Bestehende Ticketsysteme können integriert werden

Vernetzung: Online oder virtuell

  • Online: Änderungen von jedem Ort der Welt aus in Echtzeit durchführen
  • Virtuell: Übertragung von Änderungen an die Identifikationsmedien über Gateways vor Ort

Laden Sie sich gleich das kostenlose Whitepaper 
„Anforderungen an Zutrittskontrollsysteme in der Pharmaindustrie“ herunter

Die mit (*) gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

Darin finden Sie unter anderem zu folgenden Themen Informationen:

  • Vorteile gegenüber mechanischen Schließanlagen
  • Anforderungen der Pharmaindustrie an digitale Schließanlagen
  • Wie Sie vom Einsatz einer digitalen Zutrittskontrolle profitieren können
  • Was beim Einsatz eines digitalen Zutrittskontrollsystems zu beachten ist

 

Diese Einrichtungen und Unternehmen vertrauen bereits auf SimonsVoss:

Roche Diagnostics: 
Innovationen im Dienste der Gesundheit.

mehr erfahren

Roche Diagnostics beschäftigt in Mannheim rund 7.000 Mitarbeiter.  Die Betreuung der Schließanlagen des 225 Gebäude umfassenden Areals ist für die Verantwortlichen ein Allround-Job. Ein Zweierteam verwaltet und koordiniert mit dem System 3060 den Zutritt von Kollegen, externen Mitarbeitern und Besuchern zu den Innen- und Außentüren, Zufahrten und Toren.

Wirtschaftlich und sicher.
Bei einem Unternehmen dieser Ausmaße muss das Zutrittsmanagement wirtschaftlich und sicher zugleich sein. Erreicht wurde das bei Roche mit dem System 3060. Bei häufig genutzten Zwischentüren wurde ein SmartRelais eingesetzt. Eine frei programmierbare Steuereinheit, die wie ein elektrischer Türöffner funktioniert und auch per Transponder bedient wird. Via Smart Relais lassen sich auch Fahrstühle, Schranken und Tore in das Schließsystem 3060 einbinden und mit einem einzigen Transponder bedienen. Eine Sondervariante  schaltet im Roche Werk sogar die Alarmanlagen scharf.
Parallel zu den Transpondern setzt Roche auch die PinCode-Tastatur 3068 ein. Mit ihr lässt sich eine Tür über einen vier- bis achtstelligen Code öffnen. Besonders praktisch bei der Integration von vielen externen Mitarbeitern, die nur für einen gewissen Zeitraum im Werk tätig sind. Statt zig Transponder auszugeben, wird einfach einmal im Monat der Code gewechselt.

  

Universitätsklinik München: 
Komplett sicher.

mehr erfahren

Im Klinikum der Universität mit den Standorten Innenstadt und Großhadern kümmern sich rund 9.000 Mitarbeiter um die Patienten. Das System 3060 von SimonsVoss unterstützt sie dabei.

Achillesferse Zutrittskontrolle.
Jährlich werden an der Uniklinik München rund 90.000 Menschen stationär und 400.000 ambulant ver- und umsorgt. 28 Kliniken, neun Institute und sechs Abteilungen verteilen sich auf 280.000 Quadratmeter. Fast rund um die Uhr passieren Patienten, Besucher, Lieferanten, Mitarbeiter und Dienstleister die Krankenhauspforten. Der umfassende Schutz von Inventar, Gebäuden und Menschen hat zentrale Bedeutung und ist für die Verantwortlichen eine große Herausforderung – aber mit dem System 3060 einfach und wirtschaftlich zu machen.
Eine Besonderheit  sind die Flucht- und Brandschutztüren, die mit einem passenden Spezialzylinder bestückt wurden. Dank dem Antipanik-Zylinder ist man, etwa bei Brandausbruch, absolut sicher. Mitarbeiter können die Räume zwar verlassen, aber keiner kommt rein. Auch in sicherheitskritischen Zonen ist für Sicherheit gesorgt. In der Psychiatrie etwa wurden suizidsichere Schließzylinder verbaut, die konische Knäufe haben, an denen keine Seile oder Stricke befestigt werden können..
 

Reha-Zentrum Lübben:
Ein ganzheitliches Konzept.

mehr erfahren

Das Reha-Zentrum Lübben ist eine Fachklinik mit einem breiten medizinischen Angebot. Verschiedenste Fachleute betreuen unterschiedliche Patienten. Fürsorglich für alle Beteiligten ist auch das Zutrittsmanagement mit dem System 3060 von SimonsVoss.

Ganzheitlicher Erfolg.
Das Zentrum besteht aus einem strahlenförmig angeordneten Bau mit Verwaltungstrakt, Therapieeinheiten und Wohnbereichen mit 230 Zimmern. Mit dem System 3060 wurde die Zugangsregelung endlich flexibel. Ein weiterer Vorteil: Das System ist extrem skalierbar und kann mit seinen Anforderungen wachsen. Ein riesen Plus in einem Bestandshaus wie einer Klinik mit stetig wechselnden Anforderungen wie Raumvermietung an Externe oder Gebäudewechsel.

Zudem durfte aus Gründen des Brandschutzes keine Veränderung an den Türen vorgenommen werden. Kein Problem mit einer Anlage von SimonsVoss. Denn die Installation erfolgt absolut kabelfrei und schnell obendrein.

Die Checkliste für Pharmaunternehmen
 
Unser Service für Sie zur Ermittlung Ihres Sicherheitsbedarfs.

Genügt höchsten Sicherheitsanforderungen – das System 3060 in der Pharmabranche

Wie bereits deutlich wurde, ist das Sicherheitsbedürfnis im Bereich der Pharmaindustrie besonders groß, und das in allen Stufen der Produktion, auch und gerade im Hinblick auf die spätere Verwendung der hergestellten Produkte. 

Das betrifft die Findung und Herstellung von Wirkstoffen, die Produktion bei den Pharmaherstellern, aber auch später den Bereich des Verkaufs in den Apotheken. In allen Bereichen ist ein hoher Anspruch an das Qualitätsmanagement zu stellen, bei dem auch die Nutzung des richtigen Zutrittskontrollsystems seinen Anteil hat. 

Digitale Schließsysteme bieten hier viele Vorteile, da sie nicht nur sicherstellen, dass die Zutrittsberechtigungen anforderungsgemäß geregelt werden, sondern auf der einen Seite auch über das rein gebäudeinterne Öffnen und Schließen hinausgehen und auf der anderen Seite eine schnelle und flexible Steuerung ermöglichen, wenn Pläne sich mal ändern sollten.

Elektronische Schlüssel für eine sichere Zukunft

Wo eine mechanische Schließanlage schnell an ihre Grenzen zu stoßen droht, sind Sie mit digitaler Schließtechnik auf der sicheren Seite. Eine Anlage wie das System 3060 von SimonsVoss vermag mit ihrer Leistungsfähigkeit, eine große Hilfe zu sein und unterstützt an vielen Stellen die hohen Anforderungen, die die Pharmaindustrie an Entwicklung, Produktion und Vertrieb stellt.

Die „Gute Herstellungspraxis“ 
(GMP = Good Manufacturing Practice)

Eine wichtige Säule, mehr noch: DIE Säule, bei der Herstellung von Arzneimitteln und Pharmaprodukten ist die GMP, die „Good Manufacturing Practice“, auf Deutsch „Gute Herstellungspraxis“. Eine wichtige Praxis, denn Skandale wie beim Medikament Contergan dürfen sich keineswegs wiederholen. Daher gilt bei der GMP die Maxime, dass eine Qualitätsprüfung nicht erst hinterher stattfinden darf, sondern den gesamten Prozess begleiten muss.

Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit stehen im Mittelpunkt dieser Qualitätskontrolle und fortlaufenden Qualitätssicherung, die als „Leitfaden für die gute Herstellungspraxis“ EU-weit gilt. Diese Leitlinie gilt EU-weit, aber auch andere Länder haben ähnliche Regelungen wie beispielsweise die „Recommendation on sterility testing“.

Das Thema Sterilität ist zentral. Es betrifft auch die Räumlichkeiten, in denen gearbeitet wird. Hier ist eine gute Zutrittskontrolle, die sicherstellt, dass möglichst viele Kontakte vermieden werden, hilfreich. Nützlich hierbei ist auch, dass digitale Schließtechnik kontaktlos funktionieren kann, wodurch weitere Risiken zur Kontamination vermieden werden. Zur Gewährleistung der Sterilität wird ein Hygienebeauftragter ernannt.

Wichtig für die GMP ist außerdem, dass alles dokumentiert werden muss, um lückenlos nachvollziehen zu können, was geschehen ist. An dieser Stelle kann Schließtechnik aus dem Hause SimonsVoss ebenfalls sehr gut helfen, denn auch Anlagen wie das System 3060 gewährleisten eine Protokollierung der Schließvorgänge und können darüber hinaus auch Türzustände melden, wenn bspw. eine Tür zu lange offensteht.Mitarbeiter können in ihren digitalen Schließmedien, z.B. einem Transponder oder einem Chip genau die Zutrittsberechtigungen zusammengefasst haben, die ihnen ihrem Aufgabenbereich nach zustehen. So könnte beispielsweise ein Mitarbeiter der Haftpflicht nur dort den kompletten Zugriff haben, aber in der Abteilung Rechtsschutz nur die öffentlichen Bereiche erreichen und z.B. keine Schränke mit Daten von Versicherten öffnen können. Bei diesen Berechtigungen ist jederzeit eine flexible Reaktion möglich, wenn bspw. mal ein Mitarbeiter die Abteilung wechselt. In diesem Fall können die Berechtigungen mit wenigen Klicks in der Software verändert werden. Auch im Falle eines Verlusts kann ein Schließmedium schnell gesperrt werden und die Sicherheit ist direkt wiederhergestellt – ganz ohne Austausch von Schlüsseln und Schlössern.

Sicherheit während der Herstellung von Medikamenten

Auch wenn ein Pharmahersteller über die „Laborphase“ hinaus ist und in die Herstellung geht, so ist wichtig, dass weiterhin höchsten Standards genügt wird. Auch hier ist eine sterile Umgebung notwendig, die Prozesse müssen reibungslos laufen und es muss gewährleistet sein, dass das Personal, das für die Herstellung verantwortlich ist, jederzeit Zugang hat. Sollte hier das Personal wechseln, so müssen die Zutrittsberechtigungen entsprechend angepasst werden. Aus Sicherheitsgründen sollten „nicht mehr Befugte“ keinen Zutritt mehr erhalten. Auch dies lässt sich mit wenigen Klicks regeln

Nach der Herstellung – Verkauf in den Apotheken

Fertige Arzneimittel in der Apotheke benötigen ebenfalls besonderen Schutz. Sie sind in verschiedene Gruppen aufzuteilen. Im Kunden- und Verkaufsbereich, den jeder direkt durch den Eingang erreicht, sollen nur Medikamente und Produkte zu finden sein, die frei verkäuflich sind, also keines Rezepts bedürfen. Was ein Rezept benötigt, sollte nur für den Apotheker zugänglich sein. Allerdings ist auch hier noch eine Differenzierung sinnvoll, denn es ist wichtig, dass Arzneien, die dem BtM-Gesetz unterliegen, einen besseren Schutz erhalten. Diese Betäubungsmittel dürfen nur an Kunden mit einem besonderen Rezept abgegeben werden. Da sie häufig ein hohes Missbrauchspotenzial haben, ist eine besondere Schutzwürdigkeit gegeben. Diese lässt sich mit einer digitalen Schließanlage beispielsweise durch einen separaten Schutz des dazugehörigen Schranks abbilden. Den Zugang zum Schrank kann man in der Folge so vergeben, dass nur ausgewählte Mitarbeiter Zugang dazu haben. Die dazugehörige Berechtigung lässt sich mit im digitalen Schließmedium integrieren.

Ab jetzt ohne Schlüssel – entern Sie die Keyless World!
 

Sie sind in der Pharmaindustrie tätig und interessieren sich für ein digitales Zutrittskontrollsystem? Eine Vielzahl hilfreicher Informationen zum Thema können Sie bereits im kostenfreien Whitepaper „Anforderungen an Zutrittskontrollsysteme in der Pharmaindustrie“ lesen. Für die Planung ist zusätzlich auch unsere Checkliste ein nützliches Tool.

Gut zu wissen dabei ist: Sie geben das Tempo vor! Ob sie direkt die ganze Anlage austauschen oder eine digitale Schließanlage nach und nach einbauen und zunächst einmal mit dem Austausch der wichtigsten Türen und Schlösser beginnen, legen einzig und allein Sie selbst fest.

 

Nutzen Sie die Vorteile der Keyless World – mit Qualität 100% Made in Germany. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf, wir helfen Ihnen gern weiter!