Zutrittskontrolle – am besten digital!

Das Schild kennt jeder: „Unbefugten ist der Zutritt verboten!“ Mit diesem Satz ist das Grundprinzip von Zutrittskontrolle eigentlich schon beschrieben. Zutrittskontrolle steuert laut Wikipedia den Zutritt über ein vom Betreiber festgelegtes Regelwerk „Wer?−Wann?−Wohin?“, damit nur berechtigte Personen die für sie freigegebenen Bereiche in Gebäuden oder geschützte Areale auf einem Gelände betreten können.

Die Begriffe Zutrittskontrolle und Zugangskontrolle werden manchmal synonym verwendet. Im professionellen Sprachgebrauch und in den entsprechenden Branchenumfeldern meint Zutrittskontrolle die Steuerung und Überwachung des physischen Zutritts in Räume, während Zugangskontrolle in der Regel für den gesteuerten Zugang zu Rechnern und Kommunikationsnetzen steht.

Hinter dem Begriff Zutrittskontrolle verbirgt sich ein sehr großes Spektrum an Möglichkeiten zur Umsetzung. Es reicht vom Pförtner am Firmeneingang, der sozusagen mit den Augen erfasst, wer das Unternehmensgelände betreten möchte, bis hin zum High-Tech Digital-System zur Zutrittskontrolle, das berührungslos bedient wird, die Daten erfasst, abgleicht, ggf. speichert und automatisch Zutritt gewährt.

Moderne Zutrittskontrolle ist digital

Über viele Jahrzehnte funktionierte Zutrittskontrolle nur eindimensional. Mit dem passenden Schlüssel ließ sich eine Tür öffnen oder verriegeln, wer diesen Schlüssel nicht besaß, konnte den Raum nicht betreten. Man erinnert sich noch an Hausmeister oder Pförtner mit einem umfangreichen Schlüsselbund – damals waren das die „Manager“ über die Zutrittskontrolle. Über Jahrzehnte (und auch heute noch) werden mechanische Schließanlagen eingesetzt – entweder mit Generalschlüssel oder mit Zentralschlüssel. Technik und Organisation solcher Anlagen erlauben eine etwas anspruchsvollere Zutrittskontrolle, da je nach Hierarchie mehrere Türen mit ein und demselben Schlüssel betätigt werden können. Niemand allerdings weiß bei diesen Anlagen, von wem und wann das Türschloss betätigt wurde. Zutrittskontrolle nach heutigen Maßstäben arbeitet elektronisch und bietet ein Vielfaches an technischen Features und individuellen Anpassungsmöglichkeiten. Zutrittskontrolle von heute ist digital!

Zutrittskontrolle und Zutrittssteuerung

Nur ein digitales System zur Zutrittskontrolle kann alle Anforderungen moderner Gebäudetechnologie mit flexiblen, maßgeschneiderten Lösungen erfüllen. Neben dem Basis-Kriterium Sicherheit sind Aspekte wie zentrale Steuerung, kabelloser Betrieb, Vernetzungsmöglichkeiten, unkomplizierte Erweiterungen, einfache Verwaltung durch leistungsstarke Software und intelligente Zusatzfeatures bei den Auftraggebern gefragt. 

Die komplexen Möglichkeiten digitaler Schließtechnik führen dazu, dass Zutrittskontrolle eigentlich nurmehr eine Teilfunktion beschreibt, die eingeordnet ist in ein übergeordnetes System zur Zutrittssteuerung. Es lässt sich mit digitalen Schließsystemen wie dem System 3060 von SimonsVoss exakt festlegen, welche Personen zu welchen Zeiten welche Räume betreten, Türen öffnen oder verschließen (dürfen). Funktionen wie DoorMonitoring dienen dazu, jede dieser Funktionen und Schritte innerhalb der Zutrittskontrolle aktuell in Echtzeit zu überwachen, zu dokumentieren und damit auch zu einem späteren Zeitpunkt nachvollziehen zu können.

Alles im Blick: DoorMonitoring macht digitale Zutrittskontrolle in allen Dimensionen übersichtlich und leicht zu handhaben.

Zutrittskontrolle ist flexibel

Moderne Gebäudearchitektur setzt vielfach auf flexible Raumkonzepte. Die jahrzehntelang im selben Raum befindliche Buchhaltung beispielsweise gibt es nicht mehr. Stattdessen sind die Beschäftigten oft an wechselnden Arbeitsplätzen oder zum Teil im Home office – dieser Situation kann eine mechanische Schließtechnik unter realistischen Bedingungen nicht folgen. Zutrittskontrolle alter Prägung hinkt so sehr schnell den Gegebenheiten hinterher. Elektronische Zutrittskontrolle per digitaler Schließtechnik minimiert den Aufwand für solche Anpassungen bei Nutzungsänderungen auf wenige Klicks in der zentralen Verwaltungssoftware. Nur einer von vielen Vorteilen moderner Zutrittskontrolle.

Schlüsselverlust kein Problem

Die Identifikation der zutrittsberechtigten Person erfolgt in der Regel mittels moderner RFID-Transponder oder SmartCards, kann aber auch durch die Überprüfung über eine PIN-Tastatur erfolgen. Auch die Kombination dieser Technologien untereinander ist bei SimonsVoss als zusätzlicher Faktor für die Zutrittskontrolle möglich. Der Verlust eines Schließmediums ist kurzfristig und effektiv auszugleichen: Statt wie beim Generalschlüssel oder Zentralschlüssel einer mechanischen Schließanlage alle relevanten Schließzylinder austauschen zu müssen, reicht bei digitaler Zutrittskontrolle das Sperren der jeweiligen Identmedien im System, das Programmieren eines neuen Schließmediums und die Anlage ist sofort wieder sicher und nutzbar.

Zutrittskontrolle ist komfortabel

Digital gesteuerte Zutrittskontrolle reicht weit über Türen hinaus. Alle genannten Funktionen und Features funktionieren innerhalb digitaler Schließsysteme von SimonsVoss auch an Toren, an Schleusen und Schranken, an Aufzügen, Schränken und Möbeln. Die gemeinsame Steuerung aller Einsatzbereiche bei gleichzeitig einfacher und übersichtlicher Verwaltung durch leistungsstarke Software macht Zutrittskontrolle made by SimonsVoss zu einem Komforterlebnis.