Sparkasse Ingolstadt:
Anlagesicherheit garantiert.

 

Ob Giro-Konto, Altersvorsorge oder Baufinanzierung: „Wenn’s ums Geld geht – Sparkasse“. Als eine der ersten Sparkassen in Bayern öffnete die „Spar-Kassa-Anstalt“ in Ingolstadt bereits 1827 ihre Pforten. Sicherheit in allen Bereichen hat für die Sparkasse Ingolstadt höchste Priorität. Beim Schutz ihrer Hauptstelle und zweier Nebengebäude im Stadtzentrum vertraut sie auf das digitale Schließ- und Zutrittskontrollsystem 3060 von SimonsVoss.

Rund 200 Angestellte und Hunderte Kunden gehen täglich in der Hauptstelle ein und aus. Unerlaubter Zutritt ist tabu – dafür sorgt Holger Mulock als Leiter Logistik und Gebäude. Bis zum Neu- und Umbau der Gebäude im Zentrum von Ingolstadt war dies keine leichte Aufgabe: So wurde der Zugang bis 2004 mittels mechanischer Schließanlage, einer Unmenge unterschiedlichster Schlüsselgruppen und einem Pförtner geregelt. Ging ein Schlüssel verloren, mussten Baugruppen bzw. die gesamte Anlage erneuert werden, um sicher zu gehen, dass niemand unbefugt an vertrauliche Bankdaten oder fremdes Geld gelangt.

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Suche nach flexibler Zutrittssicherung.

Im Zuge der Neu- und Umbaumaßnahmen sollte die Schließanlage durch ein neues System ersetzt werden, das mehr Flexibilität und Sicherheit bot. „Wir benötigten ein flexibles, vernetztes Schließ- und Zutrittssystem, mit dem der sicherheitsrelevante Außenbereich sowie das Innere des Gebäudekomplexes ohne viel Aufwand verwaltet werden konnten“, berichtet Mulock. Ferner sollte nicht nur das Öffnen von Gebäude-, sondern auch ausgewählter Möbeltüren mit nur einem einzigen Medium möglich sein.

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"All-in-one"-Lösung von SimonsVoss.

Innerhalb von rund neun Monaten prüfte das Projektteam der Sparkasse gemeinsam mit einem Planungsbüro diverse Technologien auf Herz und Nieren. Referenzobjekte wurden besichtigt, Lösungen im Haus präsentiert. Den Zuschlag bekam Anfang 2005 das digitale Schließ- und Zutrittskontrollsystem 3060 von SimonsVoss. Der Clou des Systems: Türen, Tore, Schranken, Tiefgaragen wie auch Aufzüge und Möbel lassen sich mit nur einem einzigen „digitalen Schlüssel“ – dem Transponder – öffnen. Der handliche Transponder öffnet die zum Schließsystem gehörenden digitalen Schließzylinder berührungslos auf Knopfdruck über Funk. Zutrittsberechtigungen lassen sich individuell vergeben.

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Locking-System-Management-Software:
ideal für komplexe Schließsysteme.

Ein weiteres Entscheidungskriterium für SimonsVoss war die Locking-System-Management Software. Multiuser- und mandantenfähig, bietet die Software die Möglichkeit, komplexe Schließanlagen mit nahezu beliebig vielen Türen und Benutzern zentral am PC zu steuern, zu verwalten und zu überwachen. Hinzu kommt die automatische „Vererbung von Zutrittsrechten“: Erhält ein Mitarbeiter beispielsweise die Berechtigung für seine Bürotür, kann er automatisch auch die Berechtigungen für alle Türen, die er auf dem Weg dorthin passieren muss, erhalten. „Damit kann ich nicht nur jedem einzelnen Mitarbeiter individuelle Rechte für bestimmte Türen zuweisen, sondern mit nur einem einzigen Mausklick auch den kompletten Weg von außen in das jeweilige Büro freischalten“, beschreibt Mulock die Vorteile der Software. In der Sparkasse Ingolstadt wurden die Zutrittsberechtigungen auf diese Weise fast durchgängig abteilungsweise per Mausklick vergeben.

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Perfekt vernetzt.

Auch wenn mal ein Transponder verloren geht, neue Mitarbeiter hinzukommen oder andere das Unternehmen zu verlassen, braucht Holger Mulock seinen PC-Arbeitsplatz nicht mehr verlassen – alle Außentüren der Hauptstelle sind vernetzt. „Verliert beispielsweise jemand einen Transponder, dann kann ich von meinem Standort in der Regimentstraße aus innerhalb einer Minute alle sicherheitsrelevanten Türen sperren – blitzschnell, mit einem Klick, direkt am PC. Das ist einfach genial“, freut sich Mulock. Die Türen im Gebäudeinneren programmiert er mit einem Palm-Pilot. „Mit dem gehe ich dann zu dem jeweiligen Schloss und überspiele die neuen Daten an den Zylinder.“

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Sofort im Echtzeiteinsatz.

Die Eröffnung des Hauptstellenneubaus war für Mitte Oktober 2005 avisiert. „Bis Anfang Oktober mussten 200 Mitarbeiter umgezogen und das Haus abgesichert sein“, kommentiert Mulock den ehrgeizigen Zeitplan. „Wir hatten im Vorfeld schon etwas Bauchschmerzen. Es war ja eine komplett neue Thematik, die wir nicht kannten“, erinnert er sich. „Da wir quasi sofort im Echtzeiteinsatz waren, war kein Testlauf möglich. Aber es klappte alles problemlos.“

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Erfolgreicher Geschäftsabschluss.

Bei seinen Sparkassen-Kollegen kam die neue Technologie gut an. Bedenken gab es keine, ganz im Gegenteil. „Die Mitarbeiter waren eher beruhigt. Abgesehen vom Bedienkomfort und den technischen Standards war ja die Hauptbotschaft, dass beim Verlust eines Transponders im Gegensatz zum Schlüssel nichts Größeres passieren konnte.“ Den primären Nutzen des Systems sieht der Logistik- und Gebäudeverantwortliche in der Flexibilität: „Ob Zutrittsberechtigungen zu vergeben, zu sperren oder zu erweitern sind – man kann umgehend reagieren und bei Bedarf ganz schnell und ohne weitere Kosten nachbessern.“ Wenn’s ums Geld geht, ist Holger Mulock Sparkassen-Mitarbeiter mit Haut und Haar. „Eine mechanische Anlage ist vielleicht erst mal günstiger. Aber die Folgekosten bei Schlüsselverlust sind beträchtlich, weil immer wieder das ganze System erneuert werden muss. Eine digitale Anlage hingegen ist eine Einmalanschaffung, deren Kosten mittel- bis langfristig in den Gesamtkosten aufgehen“, ergänzt er.