Einsatz bei Mercedes-Benz München:
Gebäudesicherheit unter einem guten Stern.

 

Manche Legenden werden aus Visionen geboren. Visionen, Leidenschaft, Mut und ein 0,9 PS-Motor waren der Antrieb für das weltweit erste „Automobil“. 1886 eröffneten die Erfinder Karl Benz und Gottlieb Daimler damit der Menschheit eine neue Dimension der Mobilität und gaben den Startschuss für eine der erfolgreichsten Automobilmarken der Welt: Mercedes-Benz. Noch heute sind der Pioniergeist und die Innovationskraft der Gründerväter von einst lebendig. Paradebeispiel für die Fortführung der automobilen Legenden ist die Mercedes-Benz Niederlassung München. Auch bei der Sicherung der Gebäude gelten im Hauptbetrieb in der Arnulfstraße höchste Qualitäts- und Technikstandards. Akzente setzt hier SimonsVoss mit dem digitalen Schließ- und Zutrittskontrollsystem 3060.

Stolz prangt der berühmte Stern auf dem Dach des im Juni 2003 eröffneten Verkaufs-Centers Mercedes-Benz München. Der als Multifunktionsgebäude konzipierte, imposante Bau in der Arnulfstraße ist eine Erlebniswelt für jeden Autofan: Über vier Stockwerke erstreckt sich der über 24.000 Quadratmeter große Showroom für mehr als 500 Neu- und Gebrauchtfahrzeuge von beträchtlichem Wert. Werkstatt, Reparatur-Annahme, ein Lager für 16.000 Ersatzteile und Kantine sind ebenfalls integriert. Im Hauptgebäude sowie in dem angrenzenden 15-stöckigen Büroturm mit Konferenzbereich stehen rund 550 Mitarbeiter sowie zahlreiche Externe im Dienst ihrer Kunden. Tagsüber herrscht innen stets Hochbetrieb, nachts funkeln den Passanten die exklusiven Traumautos durch die transparente Außenfassade entgegen.

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Individuelle Zutrittsrechte für 80 Benutzergruppen.

Auf Hochtouren läuft meist auch das 16-köpfige Team um Peter Multerer, Leiter Interne Dienste. In deren Händen liegt neben Instandhaltung, Bauleitung und Einkauf auch die Gebäudesicherheit. Schon bei der Planung des neuen Verkaufs-Centers im Jahr 2002 war die sicherheitstechnische Kompetenz der Abteilung gefragt. „Im Zuge des Neubaus standen wir vor der Frage, wie man der Organisation von insgesamt 80 Benutzergruppen und deren Zutrittsberechtigungen zu den vielen verschiedenen Bereichen des Gebäudes am besten Herr werden konnte,“ erzählt Multerer. Ein rein mechanisches Schließsystem bot hierfür keine ausreichenden Möglichkeiten, wie Multerer resümiert: „Jeder Nutzer hätte dann mehrere Schlüssel erhalten, mit denen er allerdings nicht nur die ihm zugewiesenen Türen, sondern auch eine Vielzahl anderer Türen hätte aufschließen können, die gar nicht für ihn vorgesehen waren“. Damit, das war den Verantwortlichen klar, wäre man schlecht gefahren. Und so entschied sich Mercedes-Benz für ein digitales Schließsystem. „Nur damit konnten wir einem heillosen Schlüsselchaos Einhalt gebieten. Das Hauptargument war, dass wir jedem Mitarbeiter und jedem Externen eine individuelle Schließberechtigung zuordnen konnten“, fasst Multerer die Entscheidung von damals zusammen.

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Digitaltechnik von SimonsVoss machte das Rennen.

Nach eingehender Recherche der am Markt verfügbaren Lösungen und der Besichtigung einiger Referenzobjekte wurde die digitale Schließtechnik ausgeschrieben. Anfang 2003 ging ein Sieger aus dem Rennen hervor: das digitale Schließ- und Zutrittskontrollsystem 3060 von SimonsVoss. Den Spitzenplatz eroberte sich das Unternehmen aus Unterföhring bei München vor allem aus zwei Gründen: „Entscheidend waren für uns die Qualität und die technischen Vorteile des Systems“, sagt Multerer.

Das Besondere an der digitalen Zutrittslösung von SimonsVoss: Statt einer Unmenge von Schlüsseln gibt es hier nur noch einen einzigen Transponder. Mit dem digitalen Schlüsselersatz lassen sich – je nach Zutrittsberechtigung –nicht nur Türen betätigen, sondern auch Tore, Schranken und Aufzüge. Die zum System gehörenden digitalen Schließzylinder mit integrierter Elektronik werden von dem runden, nur 42 Millimeter großen und batteriebetriebenen Transponder per Knopfdruck über Funk aktiviert.

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Individuelle Programmierung gibt den Weg frei

Mit der Systemsoftware von SimonsVoss lassen sich individuelle Zutrittsrechte schnell und einfach am PC vergeben. So werden die Berechtigungen für alle Mitarbeiter, externe Beschäftigte oder Lieferanten der Mercedes-Benz Niederlassung heute von Multerers Mitarbeiter Patrick Fugmann einzeln programmiert und zentral verwaltet. Das funktioniert reibungslos, wie er selbst erzählt: „Die Programmierung ist dank der übersichtlichen Benutzeroberfläche der SimonsVoss Software einfach und verständlich. Auf der einen Seite zeigt mir das Programm am Bildschirm die Zylinder, auf der anderen die Mitarbeiter an. Ich muss lediglich innerhalb der Schloss-Benutzer-Matrix das entsprechende Kreuz setzen.“

Vor der ersten Schließplanerstellung bestimmte jeder Mercedes-Benz Gruppenleiter, welche Zugangsberechtigungen seine Mitarbeiter benötigten – so konnte der Aufwand zusätzlich minimiert werden, wie Multerer bestätigt: „Das Thema Gruppenbildung sehe ich für uns als zentralen Nutzen. Durch diese zunächst etwas aufwändigere, jedoch einmalige Aktion zu Beginn haben wir uns später eine Menge Arbeit und Kosten erspart.“

Die klaren Richtlinien für die Vergabe der Zutrittsrechte halfen Patrick Fugmann bei der Programmierung am PC. Heute haben die meisten seiner Kollegen von außen Zutritt in ihr jeweiliges Büro und dürfen automatisch alle auf ihrem Weg liegenden Türen passieren. „Nachträgliche Änderungen, das Löschen, Erweitern oder Erteilen einzelner Zutrittsberechtigungen – etwa bei Mitarbeiter-Wechsel, Ein- oder Austritten, Umzügen, Diebstahl oder Transponder-Verlust – sind kurzerhand per Mausklick erledigt“, sagt Fugmann. Die Detail-Programmierung an den jeweiligen Türen erfolgt über einen Palm, mit dem er die Zutrittsdaten per Funk und verschlüsselt an die digitalen Schließzylinder überträgt.

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Elchtest bestanden.

Über die digitale Steuereinheit von SimonsVoss, das SmartRelais 3063, lassen sich auch Schranken, Aufzüge und Automatik-Tore in das System integrieren – und je nach Berechtigung mit nur einem Transponder bedienen. „Bei uns kann zum Beispiel ein Kurier zur Pforte oder in die Tiefgarage fahren, den Aufzug bedienen, ins Treppenhaus und in die Postabfertigung – alles mit ein und demselben Transponder“, lobt Abteilungsleiter Multerer. Wie ein digitaler Zylinder ist auch ein SmartRelais innerhalb weniger Minuten kabelfrei und sabotagesicher montiert.

Guter Start, kein einziger Ausfall – ein perfektes Rennen für SimonsVoss. Innerhalb von nur zwei Monaten wurden insgesamt 385 Schließzylinder und 54 SmartRelais bei Mercedes-Benz installiert. Das Transponder-Depot beläuft sich auf rund 710 Stück, wovon einige stets auf Reserve liegen oder zeitweise an Fremdmieter, Techniker oder Mitarbeiter aus anderen Zweigstellen vergeben werden. Alle Nutzer sind mit ihrem kleinen Hightech-Begleiter hoch zufrieden, berichtet Multerer: „Die Transponder wurden sehr gut angenommen.“