Kunstmuseum Stuttgart:
höchster Kunstgenuss bei maximaler Sicherheit.

 

Schon von weitem strahlt er schlichte Eleganz aus, bei Nacht schwebt er als faszinierendes Lichtobjekt eindrucksvoll über der Stadt: der „gläserne Würfel“ von Stuttgart. Das im März 2005 eröffnete Kunstmuseum Stuttgart ist architektonische Attraktion und hochkarätige Kunstsammlung zugleich. Auf rund 5.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert das größtenteils unterirdisch gebaute Museum rund 15.000 Werke überwiegend zeitgenössischer Künstler. Aber nicht nur das Gebäude und seine Kunstwerke beeindrucken durch Modernität – auch die technische Ausstattung des Kunst- und Kulturtempels ist State of the Art: Unter anderen sorgt SimonsVoss mit seinem digitalen Schließ- und Zutrittskontrollsystem 3060 für maximale Sicherheit im Gebäude.

„Seit Museums-Eröffnung am 5. März 2005 kamen über 350.000 Besucher, heute sind es rund 1.000 am Tag. Weitere 400 Gäste locken ausschließlich die kulinarischen Genüsse. Das Museum ist ein offenes Haus“, sagt einer, der es wissen muss: Rudi Schweizer, technischer Betriebsleiter des Kunstmuseums – verantwortlich für Sicherheit, Brandschutz und die technische Begleitung der Ausstellungen.

Die Verantwortlichen der Gebäudeplanung und -technik stellten sich daher schon frühzeitig die Gretchen-Frage: Wie halten wir’s mit der Sicherheit? Wie lassen sich die knapp 130 Mitarbeiter optimal organisieren, wie deren unterschiedliche Zutrittsrechte am besten kontrollieren? Rudi Schweizer: „Das neue Museum war für die Kunstmetropole Stuttgart ein immens wichtiges Projekt. Unbefugter Zutritt von außen sowie im Inneren des Gebäudes musste mit allen Mitteln verhindert werden, da ja wertvolle Kunstwerke betroffen sind. Sicherheitsmängel jeglicher Art kann sich ein Museum dieser Größenordnung nicht leisten.“

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Schnelle Entscheidung gefragt.

Zunächst sollte ein elektronisches Schließsystem für die Sicherung der Ausstellungsräume, Büros und Restaurants sorgen, das die Erwartungen des Teams jedoch nicht erfüllte. „Die vollelektronische Schließanlage war bereits zu Zweidrittel im Museum eingebaut. Doch dann sind derart gravierende sicherheitstechnische Mängel aufgetaucht, dass wir alles komplett wieder ausbauen mussten“, kommentiert Schweizer die brenzlige Lage von damals und ergänzt: „Im Oktober war allen klar, dass wir eine andere Anlage installieren müssen.“ Da zur Eröffnung des Museums nur mehr knapp vier Monate blieben, musste innerhalb kürzester Zeit eine Alternative gefunden werden. Maximale Sicherheit, flexible Verwaltung der Zutrittsberechtigungen und schnelle Verfügbarkeit waren die ausschlaggebenden Kriterien. Nach einer knapp vierwöchigen Evaluationsphase konnte schließlich ein System überzeugen: das digitale Schließ- und Zutrittskontrollsystem von SimonsVoss.

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SimonsVoss: Kunstraub tabu.

Für das Schließsystem von SimonsVoss sprach unter anderem, dass alle Zugangsrechte flexibel zuzuordnen sind. Kernkomponenten des SimonsVoss Systems 3060 sind ein digitaler Schließzylinder sowie ein digitaler Transponder – das moderne, digitale Pendant zum herkömmlichen Schlüssel. Auf Knopfdruck und über Funk aktiviert er die digitalen Schließzylinder. Jeder Mitarbeiter erhält individuell erforderliche Zugangsrechte, die sich am PC zentral verwalten, jederzeit ändern und bei Schlüsselverlust einfach löschen lassen.

„SimonsVoss war für uns die optimale Lösung. Die besonders schnelle Verfügbarkeit der Komponenten war neben den hohen Sicherheitsstandards das zentrale Argument“, erläutert Schweizer die Entscheidung. Ein weiterer großer Vorteil von SimonsVoss lag in den äußerst robusten und anpassungsfähigen Schließzylindern. Denn im Museum gibt es neben vielen Normtüren auch zahlreiche dicke Stahltüren und Brandschutztüren, die Überlängen von bis zu fünfzehn Zentimetern aufweisen. „Nur eine Schließanlage, die stabil gebaut ist und adäquate Spezialzylinder bereitstellt, konnte diesen Anforderungen gerecht werden“, so Schweizer.

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Schnelle Installation.

Die Entscheidung war getroffen und das Team um Rudi Schweizer startete mit dem Einbau der rund 160 digitalen Schließzylinder von SimonsVoss. Diese sind komplett verkabelungsfrei, da batteriebetrieben, und konnten somit ohne großen Aufwand oder gar Umbaumaßnahmen in allen Türen installiert werden.

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Sichere Datenübertragung.

Um Türen per Transponder öffnen zu können, muss auch die Datenkommunikation zwischen dem digitalen Schlüsselersatz und Schließzylinder stimmen. Eine besondere Herausforderung war dies bei den zahlreichen dicken Spezialtüren aus Stahl, die aufgrund ihrer Beschaffenheit die Funkübertragung zwischen Transponder und Zylinder oftmals beeinträchtigen. Was für andere Hersteller ein Ausschlusskriterium war, funktioniert bei SimonsVoss jedoch problemlos. „Unsere Mitarbeiter sind – genauso wie ich – sehr zufrieden mit dem System von SimonsVoss“, sagt Rudi Schweizer und ergänzt: „Eine normale Schließanlage ist lange nicht so flexibel“. Das wiederum habe auch finanzielle Auswirkungen. „Normalerweise trägt man in größeren Gebäuden mindestens sechs verschiedene Schlüssel mit sich herum. Geht etwas verloren, muss die gesamte Anlage ausgebaut werden. Schlüsselverlust ist nicht nur riskant, sondern auch teuer."