Kreisverwaltung St. Wendel:
Amtswege eingehalten.

 

Mit ihren verwinkelten Gässchen, liebevoll restaurierten, mittelalterlichen Plätzen und Bürgerhäusern ist die saarländische Kreisstadt St. Wendel an der Grenze zu Rheinland-Pfalz eine Stadt zum Erleben und Verweilen. Sie ist modernes Wirtschafts- und Kulturzentrum wie auch idealer Ausgangspunkt für Entdeckungstouren in den nahe gelegenen Naturpark Saar-Hunsrück. Die Geschicke des Landkreises liegen in den Händen der Kreisverwaltung St. Wendel, deren Hauptgebäude in der Mommstraße sich nahtlos in das historische Stadtbild einfügt. Außen- und Bürotüren der sechs stark frequentierten Verwaltungsgebäude und zwei Außenstellen sind mit der digitalen Schließtechnologie von SimonsVoss ausgerüstet.

Der Landkreis St. Wendel umfasst neben der Stadt St. Wendel sieben weitere Gemeinden mit insgesamt 95.000 Einwohnern. Gibt es ein Anliegen, ein Problem, dann wird es gelöst – und zwar ganz fix, von der Kreisverwaltung St. Wendel. Von A wie Abfallentsorgung bis Z wie (KFZ-)Zulassung. Denn Bürgernähe und Bürgerzufriedenheit stehen für die kundenorientierte Behörde an erster Stelle.

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Behörden-Dschungel - nein Danke.

Die vielfältigen Aufgaben der Kreisverwaltung St. Wendel sind auf mehrere Gebäude verteilt: In der Mommstraße 21-31 im Stadtzentrum befinden sich die sechs Häuser der Hauptverwaltung – Sitz des Landratsamts; dazu gesellen sich diverse Außenstellen, wie die KFZ-Zulassungsstelle und die kommunale Arbeitsförderung. Schon frühmorgens strömen die ersten Bürger durch die Pforten. „Behörden-Dschungel“ ist hier ein Fremdwort. Jeder weiß genau, wo’s lang geht. Auch die rund 350 Bediensteten: Es ist ganz klar geregelt, wer in welches Büro darf und wer nicht. Dies ist unter anderem ein Verdienst von Bautechniker Patric Maldener in Amt 65. Für eine gesicherte Zugangskontrolle in Gebäuden und Amtsbüros hat ihm sein Chef Uwe Luther, Leiter Gebäudemanagement, die Pflege des Schließsystems übertragen. Administrativ gesehen war das früher ein aufwändiges Unterfangen, erzählt Maldener: „Bis 2004 waren wir manuell ausgestattet. Es gab eine mechanische Schließanlage für die Außentüren und ganz normale Schlüssel für die Büros. Wie das so ist, man wächst und wächst – und ab einer gewissen Größenordnung ist das einfach nicht mehr praktikabel, weil man permanent umrüsten muss. Eine mechanische Lösung stößt irgendwann unweigerlich an ihre Grenzen.“ Ihr Ende war besiegelt, die Entscheidung zum Umstieg auf ein innovatives, digitales Schließsystem unbürokratisch schnell gefällt. Maldener konkretisiert die damaligen Vorgaben: „Die neue Lösung sollte unkomplizierte Bedienung, Flexibilität und Zukunftssicherheit mitbringen.“

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Antrag bewilligt.

Der übliche Amtsweg in Form einer öffentlichen Ausschreibung wurde durch einen unvorhergesehenen Zwischenfall noch verkürzt, berichtet er: „Anfang 2005 gab es einen Einbruch, bei dem wichtige Dokumente gestohlen wurden. Um weitere Sicherheitsrisiken auszuschließen, mussten wir zügig reagieren.“ Zum Glück hatten die saarländischen Staatsdiener längst ein ganz bestimmtes System im Auge, das bereits im verwaltungseigenen Freizeitzentrum Bostalsee hervorragende Dienste leistete: das digitale Schließ- und Zutrittskontrollsystem 3060 von SimonsVoss. Nach nur zwei Monaten hieß es deshalb: Antrag bewilligt! 
 
Mit SimonsVoss hatte sich die bürgernahe Behörde für das führende System am Markt entschieden. Per Knopfdruck aktiviert hier ein digitaler, funkgesteuerter Transponder – das moderne Äquivalent zum Schlüssel – andere digitale Komponenten wie Schließzylinder und Smart Relais. Der Transponder eröffnet so eine Vielzahl von Funktionen, wie das Öffnen und Schließen von Türen, Toren, Schranken oder Aufzügen. Die ausgeklügelte Digitaltechnik sorgt für eine ebenso einfache wie effiziente PC-gesteuerte Verwaltung von Schließanlagen jeder Größenordung.

Im Mai 2005 wurde das mechanische Schließsystem in der Kreisverwaltung St. Wendel endgültig ausgemustert. 390 Außentüren und Bürotüren sowie diverse Nebentüren der sechs Hauptgebäude im Stadtzentrum und der zwei Außenstellen wurden von da an mit den digitalen Schließzylindern von SimonsVoss bestückt – eine unkomplizierte Angelegenheit, wie Maldener bestätigt: „Die Umrüstung ging flott. Ein digitaler Zylinder ist ebenso schnell eingebaut wie ein mechanischer. Keinerlei mühsame, teure Verkabelung an Türen oder Rahmen, toll!“ Grund hierfür: Der digitale Schließzylinder entspricht der EU-Norm und verfügt über eine integrierte Batterie von extrem langer Lebensdauer.

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Sicherheit oberstes Gebot.

Um bei Bedarf exakt nachvollziehen zu können, wer wann die Gebäude betritt, hat St. Wendel für alle acht Außentüren Schließzylinder mit Zutrittsprotokollierung gewählt. Zur Erhöhung der Sicherheit wurden diese Türen zusätzlich mit Motorschlössern versehen. Der Bautechniker erläutert, warum: „Aus versicherungsrechtlichen Gründen müssen alle Außentüren nachts – beziehungsweise außerhalb der Dienstzeit und der üblichen Publikumszeiten – sicher verriegelt sein.“ Die Motorschlösser sind daher mit einer elektronischen Zeitschaltuhr versehen, so dass die Türen zu bestimmten Uhrzeiten vollau-tomatisch geschlossen und wieder geöffnet werden. Maldener: „Anders als früher sind wir so vor Einbruch rundum geschützt.“

Die Betätigung des jeweiligen Schlosses erfolgt über die digitale Steuereinheit von SimonsVoss, das sogenannte Smart Relais. Im Gegensatz zum Zylinder verfügt das Smart Relais über eine externe Spannungsversorgung und ist somit speziell für Türen mit starkem Publikumsverkehr geeignet – für die Kreisverwaltung St. Wendel also ideal.

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Kurzer Dienstweg.

Ebenso unkompliziert wie die Montage der Zylinder und Steuereinheiten war auch deren Programmierung am PC. Die anwenderfreundliche Verwaltungssoftware von SimonsVoss zeigt stets an, wo welche digitalen Komponenten installiert sind und welcher Mitarbeiter welches Gebäude und welches Büro betreten darf. Der Administrator hat jederzeit den Überblick über das gesamte Schließsystem und kann umgehend auf interne Veränderungen reagieren. Maldener pflichtet bei: „Änderungen im Schließplan sind mit wenigen Mausklicks erledigt. Bei Transponderverlust, Umzügen oder Neueinstellungen werden der oder die entsprechenden Transponder und Zylinder nur entsprechend umprogrammiert.“

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Geglückte Amtseinführung.

Die Umstellung auf die Digitaltechnik und die Ausgabe der Transponder an die Verwaltungsmitarbeiter verliefen reibungslos. Alle 420 Kollegen und Externen Mitarbeiter – darunter Reinigungspersonal, Kreistagsmitglieder und Brandinspektoren – sind mit dem System zufrieden. Patrick Maldener zieht ebenfalls ein positives Fazit: „Meine Erfahrungen sind sehr gut, vom Handling bis hin zur Programmierung. Für alle, die auf Sicherheit Wert legen, ist das ein rundum empfehlenswertes System.“ Am meisten schätzt er die Flexibilität, die eine digitale Anlage bietet: „Die Unabhängigkeit ist einfach unbezahlbar. Ein Transponder schließt heute hier und morgen dort. Ich kann auch nachträglich blitzschnell umprogrammieren und muss bei Transponderverlust weder andere Schlüssel besorgen noch neue Zylinder montieren.“ Und deshalb hat sich die neuartige Schließtechnik aus seiner Sicht voll gelohnt: „Das digitale Schließsystem von SimonsVoss ist die Zukunftslösung. Die Anschaffungskosten haben sich bereits innerhalb kurzer Zeit rentiert.“ Akte Schließsystem: erfolgreich geschlossen.