Das Tor zur Welt, schönste Metropole Deutschlands, weltoffene Hansestadt: Hamburg lädt zum Schwärmen ein. Gerne schmückt sich die brückenreichste Stadt Europas auch mit dem Attribut „Venedig des Nordens“. Und das völlig zu Recht, denn Wasser ist ihr Lebenselixier. Was wäre Hamburg ohne Alster, Elbe und Bille, ohne die unzähligen Fleete, Flüsschen und Kanäle? Von oben komplett unsichtbar, schlängeln sich außerdem 5.414 Kilometer Siele – Hamburgs Abwasserkanäle – durch den Untergrund. Unter Einsatz modernster Technik bürgt die HSE Hamburger Stadtentwässerung für eine reibungslose Abwasserentsorgung in der Region. Feste Größe unter den Technologiepartnern ist die Münchener Firma SimonsVoss Technologies AG: Ihr digitales Schließ- und Zutrittskontrollsystem 3060 bietet Schutz für die technischen Außenstellen und Verwaltungsgebäude der HSE.
Jeder Hamburger Bürger verbraucht pro Tag beim Baden, Duschen oder Abwaschen etwa 109 Liter Trinkwasser und verwandelt es so in Abwasser. Hier fängt für die HSE, ein Unternehmen von HAMBURG WASSER, die Arbeit an. Nicht nur fundiertes Know-how, sondern auch neueste Technik – darunter riesige Sauger, Abluftbehandlungssysteme und Rückhaltebecken – sind für eine störungsfreie Abwasserentsorgung und die vielen anderen Aufgaben der HSE vonnöten.
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Klar zum Entern.
Das Thema Sicherheit und der Schutz des hochmodernen Technik-Equipments und wertvollen Inventars stehen daher ganz oben auf der Agenda. Doch selbst innovative Unternehmen wie die HSE sind nicht gegen unvorhergesehene Vorfälle wie Sabotage, Vandalismus oder Diebstahl gefeit. Ein zuverlässiges Schließsystem kann hier potenziellen Risiken vorbeugen. Früher bot eine mechanische Schließanlage Schutz vor unbefugtem Zutritt zu den Verwaltungsgebäuden und technischen Außenstellen der HSE. Bei rund 1.300 Mitarbeitern bleibt Schlüsselverlust allerdings nie aus. Das wiederum bedeutet erhöhten Kosten- und Zeitaufwand, wie Bernd Martini, Mitarbeiter des Service-Teams bei der HSE, bestätigt: „Wir mussten immer wieder Nachschlüssel bestellen und neue Schlösser einbauen. Das wurde einfach irgendwann zu kompliziert und teuer.“ Daher beschloss die HSE Ende 1998, sich nach einem neuen Schließsystem umzusehen.
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Ausloten von Alternativen.
Die Suche nach einer geeigneten Alternative wurde einer Arbeitsgruppe übertragen, der auch Martini angehörte. Aus der Flut von Lösungen am Markt wurden schließlich drei Anbieter herausgefiltert. Ende 1999 war klar: Das digitale Schließ- und Zutrittskontrollsystem 3060 des Münchener Anbieters SimonsVoss entsprach den hohen Sicherheits- und Technikstandards der HSE am besten.
Das System 3060 von SimonsVoss baut auf dem intelligenten Zusammenspiel digitaler Komponenten auf: Ein nur 42 mm großer Transponder – das moderne Schlüsselpendant – aktiviert auf Knopfdruck und via Funk digitale Schließzylinder und SmartRelais. Nicht nur das Öffnen von Türen, sondern auch das Ansteuern von Toren, Aufzügen oder Maschinen ist damit möglich.
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Einfache Navigation.
Mit der benutzerfreundlichen System-Software von SimonsVoss lassen sich beliebig viele Schlösser und Benutzer zentral am PC verwalten. Laut Heiko Sellmann, IT-Mitarbeiter bei der HSE, läuft das problemlos: „Die Programmierung eines Schließplans hat man schnell drin. Die Ansicht am Bildschirm ist so übersichtlich, dass das Anlegen, Erweitern, Löschen oder nachträgliche Ändern einzelner Zugangsberechtigungen mit wenigen Mausklicks erledigt ist.“ Die flexible Zuordnung zu Gruppen und Untergruppen ermöglicht eine schnelle Anpassung der individuellen Mitarbeiterrechte, was zum Beispiel bei Umzügen sehr von Vorteil ist. Auch eine dezidierte Zutrittsprotokollierung ist nun möglich: Der Zutritt jedes Mitarbeiters wird aufgezeichnet und ist im Bedarfsfall jederzeit nachvollziehbar. Martini: „Dadurch konnten wir bereits einige Diebstähle durch Fremdfirmen aufklären.“
Möglich machen das der digitale Schließzylinder und das Smart Relais: Alle relevanten Informationen bzw. Daten sind bei diesen beiden netzwerkfähigen Komponenten im geschützten Gehäuseinneren gespeichert. Somit haben auch Saboteure keine Chance. Ständig wechselnde Crypto-Codes sorgen ferner für einen absolut abhörsicheren Datentransfer. Das wiederum bedeutet: Lauschangriff zwecklos.
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Flott gemacht.
Ein weiterer Vorteil der SimonsVoss-Technologie gegenüber anderen Systemen besteht in der einfachen, kabelfreien Installation. Weil ein digitaler Zylinder exakt die gleichen Maße wie ein mechanischer Zylinder hat und über eine eigene Batterie verfügt, ist er in Minutenschnelle in allen gängigen DIN-Türen eingebaut – ohne eine einzige bauliche oder technische Veränderung. „Bei anderen Herstellern hätten wir Kabel legen müssen, was wesentlich mehr Montageaufwand bedeutet hätte“, konstatiert Martini. Das SmartRelais, das wie eine Art Schlüsselschalter funktioniert, ist ebenso fix montiert. Bei der HSE wurden die Außenbeleuchtung des Betriebsgeländes, eine elektrische Schranke und ein Tor damit ausgestattet. Im Gegensatz zum Schließzylinder wird das SmartRelais extern mit Strom versorgt, zum Beispiel via Klingeltrafo oder Niedervolt-Netzteil. Diese Funktionalität erweitert die Einsatzmöglichkeiten der Technologie von SimonsVoss zusätzlich.
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Schotten dicht.
Im Jahr 2000 fiel bei der HSE Hamburger Stadtentwässerung der Startschuss für die Neuinstallation des digitalen Schließ- und Zutrittskontrollsystems von SimonsVoss. Heute sind rund 1.000 Zylinder und fünf SmartRelais in Gebrauch. Ab 2004 – nach der erfolgreichen Umrüstung aller Verwaltungs- und Bürogebäude – waren die technischen Außenstellen dran: Über einen Projektraum von knapp fünf Jahren werden die insgesamt 250 Pumpwerke der HSE sukzessive mit neuen digitalen Zylindern mit Zutrittsprotokollierung ausgestattet. Und weil Pumpwerke generell mehr Feuchtigkeit ausgesetzt sind als normale Betriebsgebäude, wurden hier robuste, wasserfeste Spezialzylinder von SimonsVoss eingebaut. Für Martini ein steter Quell der Freude: „Nicht nur unbefugter Zutritt von außen, sondern auch technische Defekte durch Feuchtigkeit im Schließzylinder sind somit ausgeschlossen.“
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Bei der Crew hoch im Kurs.
Das Gros der 1.300 Mann starken HSE-Belegschaft sowie einige Fremdfirmen, wie etwa externe Technik- und Ingenieurbüros, die die Pumpwerke sanieren, erhielten bald ihren eigenen Transponder – gegen Unterschrift und sofortigem Vermerk im digitalen Schließplan mit Nummer und Namen. Dank integrierter Batterie kann der handliche, digitale Schlüssel bis zu einer Million Mal Türen oder Tore öffnen und schließen – mit einem Knopfdruck. Geht die Batterie zur Neige, wird der Nutzer per Signal gewarnt. Und geht mal ein Hightech-Schlüssel verloren, ist das auch kein Beinbruch: Dann wird er einfach im System gesperrt. Fertig. Bei den Kollegen steht die Digitaltechnik hoch im Kurs, meint Martini: „Sie ist bei den Mitarbeitern voll akzeptiert, denn sie dient ja auch ihrer eigenen Sicherheit.“
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Sicher bei jedem Seegang.
Die HSE hat das Anheuern von SimonsVoss nicht bereut. Martinis Bilanz: „Wir arbeiten jetzt seit knapp sechs Jahren mit der Lösung von SimonsVoss und sind sehr zufrieden.“ Entscheidend sei, dass es Schlüsselverlust in der herkömmlichen Form nicht mehr gebe:
„Der Verlust eines „Schlüssels“ löst heute keine Panik mehr aus. Früher mussten wir permanent neue Schlüssel sowie Zylinder bestellen und teuer nachrüsten. Bei einem digitalen System wird einfach der Transponder gesperrt, der Zylinder bleibt drin und wird lediglich neu programmiert.“ Auf das Thema Kosten angesprochen, sagt er: „Es gibt nur Vorteile gegenüber einer mechanischen Anlage, einzig bei den Investitionskosten schluckt man erst mal. Aus unserer Sicht hat sich das System schon heute gerechnet und in der Praxis bewährt.“